Modul Soziales Umfeld

 

Zielgruppe: Mitarbeitende

4 Unterrichtseinheiten

Zielgruppe: Menschen mit geistiger Behinderung

8 Unterrichtseinheiten

Auch der griesgrämigste Mensch ist - ob ihm das lieb ist oder nicht - ein soziales Wesen!

 

Jeder von uns wird von den Menschen um ihn herum beeinflusst und wirkt auf die anderen zurück.

 

Das geht schon in der Kindheit los: ob jemand eine schöne Kindheit in seiner Familie hatte und ob seine Eltern ihn liebten und verwöhnten, wird ihn sein ganzes Leben lang begleiten. Die Liebe, die man als Kind bekommt, wird man auch im Alter noch spüren.

 

Und nur wenn man geliebt wurde, kann man andere Menschen achten und lieben.

Und nur, wenn man als Kind geliebt wurde, ist man sich selbst etwas wert und kann sich selber achten und lieben.

 

Manchmal weiß man nicht, warum sich ein Mensch so verhält, wie er es gerade tut. Wir wundern uns. Manchmal sind wir verärgert und sauer auf ihn.

 

Wenn wir etwas aus seinem Leben und aus seiner Familiengeschichte wüssten, dann würden wir uns nicht wundern, sondern ihn verstehen.

Das, was man erlebt hat und was vorbei ist, ist nicht wirklich vorbei, sondern es wirkt in uns als Erinnerung, als Freude, als Angst, als Mißtrauen, als Wut, als Zurückgezogenheit ....

 

Neben der Familie sind es Arbeitskollegen oder Mitbewohner, die wichtig sind. Wir leben nicht allein, sondern immer in Gruppen: der Wohngruppe, der Arbeitgruppe, dem Freundeskreis, in einer Partnerschaft. Und alle Menschen, denen wir jeden Tag begegnen, haben ihre eigene Geschichte ... und unser soziales Umfeld ist wichtig für uns - wenn es uns gut geht und genauso so (oder noch mehr) wenn wir krank sind, schwächer werden und sterben.

 

Unsere Familie und unser soziales Umfeld kann uns helfen oder es kann eine Belastung sein. Darüber wollen wir nachdenken und reden.

 

Stichworte für dieses Modul:

soziales Umfeld - Familie - Freunde - Kollegen - Mitbewohner - Hilfe - Belastung - ICH