Modul Krebserkrankungen

 

Zielgruppe: Menschen mit geistiger Behinderung

4 Unterrichtseinheiten

Zielgruppe: Mitarbeitende

4 Unterrichtseinheiten (mit Menschen mit geistiger Behinderung)

4 Unterrichtseinheiten zusätzlich

 

Krebs - das ist ein Tier, das im Wasser lebt.

Krebs - so heißt auch eine Krankheit.

Was ist das für eine Krankheit: Krebs? Tut es weh? Ist es ansteckend?

Unser Körper besteht aus vielen, vielen Zellen.

Was sind Zellen? Woher kommen Zellen? Wozu brauchen wir Zellen?

Unser Körper besteht aus gesunden und guten Zellen, die wir brauchen, damit wir atmen, essen und trinken können, damit wir uns bewegen und fröhlich oder traurig sein können.

Und in unserem Körper gibt es böse Zellen, die uns krank machen. Krebs - das sind böse und kranke Zellen. Woher kommen diese kranken Zellen?

Wenn ein Menschen an Krebs erkrankt, ändert sich für ihn alles - nichts ist mehr so, wie es war - es ist, als würde er den Boden unter den Füßen verlieren und ganz tief fallen. Er hat Angst und das Gefühl, dass ihn niemand auffangen kann.

Jeder hat Angst vor der Krankheit Krebs. Wenn man hört "Krebs", denkt man gleich, der Mensch ist sehr krank und muss sterben. Das denkt auch der kranke Mensch. Und er hat große Angst.

Ärzte können versuchen, den guten Zellen und dem Körper zu helfen, die Krebszellen zu bekämpfen. Es gibt Chemoritter und Strahlenroboter im Kampf mit den bösen, verrückten Zellen ...

Wir werden uns ansehen, was im Körper bei der Krankheit Krebs passiert und wie man gegen den Krebs kämpfen kann. Wir lernen die Chemoritter und die Strahlenroboter kennen und sehen, dass sie dem Körper helfen können und dass auch Chemoriter und Strahlenroboter Hilfe durch den Körper brauchen. 

Nicht nur Ärzte können dem Kranken helfen. Wir alle können unseren Freunden, Mitbewohnern, Kollegen helfen, wenn sie an Krebs erkrankt sind.

Stichworte für dieses Modul:

gesunde und kranke Zellen - Krebs als "Sturz aus der Wirklichkeit" - Therapiemöglichkeiten - Nebenwirkungen - Begleitung Erkrankter 

 





Fortführung für Mitarbeitende:

Es soll vertiefend auf die Behandlung von Symptomen eingegangen werden.
Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die letzte Lebensphase krebskranker Menschen. Palliativpatienten mit onkologischen Grunderkrankungen leiden in der letzten Lebensphase oft unter sehr belastenden Symptomen.
Angehörige und Betreuer als Bezugspersonen sind wichtige Partner für die Kranken und die behandelnden Ärzte.
Veränderung der Schmerzen, Atemnot, Angst oder Unruhe - um nur einige zu nennen - werden von den Begleitern in der Regel zuerst wahrgenommen. Diese Wahrnehmungen sinnvoll umzusetzen, ist das Ziel der Begleitung.

Im Gespräch über Ihre bisher gemachten Erfahrungen entwickeln wir mögliche Vorgehensweisen, um Ihnen die Sicherheit zu geben, Ihren Bewohnerinnen oder deren Angehörigen in dieser Situation gut beistehen zu können.