Modul Kommunikation

 

Zielgruppe: Mitarbeitende

8 Unterrichtseinheiten

 

 

Kommunikation - miteinander sprechen - den anderen verstehen - dem anderen antworten ...



Kommunikationstheorien vermitteln uns, dass es nicht so einfach ist mit der Kommunikation und der Verständigung - und es wird noch schwerer, wenn ein Gesprächspartner auf Grund einer Behinderung eine abweichende Sprachentwicklung durchlaufen hat: es könnte die Aussprache betroffen sein (auch das Hören und Differenzieren von Lauten), der Wortschatz könnte nicht vollständig aufgebaut sein (Wortarten, Begriffsinhalte, Wertungskomponente, emotionale Komponente) und die Grammatik (Morphologie, Syntax) könnte lückenhaft erlernt worden sein.

All das erschwert eine wirkliche Verständigung über die Dinge, so dass wir wissen müssen, wie der Sprachentwicklungsstand eines Menschen ist, bevor wir ein wichtiges Gespräch mit ihm führen und Worte und Formulierungen verwenden, die ihm nicht in ihrer Breite und Tiefe verständlich sind.

 

 

 

In diesem Modul geht es um die Einschätzung des präverbalen Kommunikationsverhaltens (vor der Entwicklung einer Verständigung durch Laute und Worte) und der Entwicklung der lautsprachlichen Kommunikation - für beides werden einfache Verfahren vorgestellt und in ihrer Konsequenz für den pädagogischen Alltag und die Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung erläutert.

 

In diesem Modul geht es auch um lautsprachfreie Kommunikation und Möglichkeiten für diese Art der Verständigung.






Stichwortenfür dieses Modul:

präverbales Kommunikaionsverhalten - nonverbales Kommunikaitonsverhalten -

Funktionen der Sprache (zum Denken, zur Kommunikation, zur Verhaltensregulierung) - Ebenen der Sprache - Stettener Deskriptionsdiagnostik des Sprachentwicklungsstandes von Menschen mit geistiger Behinderung - lautsprachfreie Kommunikation - alternative Kommunikationssysteme